Tranfser.
Tag 24
Narvik-Svenningdal
508,2km
Insgesamt: 8389,4km
Heute heißt es: Meter machen. Viel passiert nicht. Einfach der E6 Richtung Süden folgen. Eine Fähre noch. Die wir gekonnt verpassen. Dafür steht der kleine Jimny bei der nächsten dann in der ersten Reihe.
Irgendwann überqueren wir den Polarkreis. Achja, das Knarzen im Fahrwerk ist weg. Warum? Keine Ahnung. Dafür entdecke ich aber, dass sich in der vorderen, linken Radhausabdeckung ein Clip gelöst hat. Das Plastikteil schleift jetzt offensichtlich schon seit längerem am größeren Reifen. Bei den ganzen Offroadstrecken hat sich jetzt ein Loch durch’s Plastik geschabt. Nichts, was ein bißchen Kabelbinder nicht lösen könnte.
Ein auf dem Weg liegendes Motorradmuseum zieht uns beide magisch an. Darin zu finden: Allerlei ums Thema antikes Motorrad. Triumph, NSU, BMW, Zündapp, Harley etc. Eben all das, was der Krieg nach Norwegen gebracht hat. Und ein bißchen mehr. Eine Zeitreise. Sehenswert.
Langsam wird es wieder dunkler in der Nacht. Die Berge rücken wieder näher, das Meer verabschiedet sich. Die Fahrt ist definitiv spannender als durch Schweden.
Ein ständiger Begleiter der Fahrt ist die Wehmut. Die Wehmut, dass nur wenige Kilometer westlich eine der schönsten Strecken des Landes vorbeiführt.