Zugegeben, mein kleiner linker Finger tut nicht weh!

Tag 2

19km

Insgesamt: 48km

Der Tag beginnt mit einem unglaublich guten Frühstück auf dem Hof von Margrethe und Olav. So gestärkt geht es mal auf Asphalt, aber die meiste Zeit dann doch über Schotter- und Waldwege dahin. Wahnsinn, wie riesig der Unterschied zwischen diesen beiden Untergründen ist. Der Asphalt lässt einen unbarmherzig das zu tragende Gewicht spüren und bekommt Dich spätestens nach ein paar Kilometern in die Knie. Gott sei Dank zweigt der Weg oftmals mitten zwischen riesigen Weizenfelder ab.

Bei einer Kirche raste ich kurz und fülle wie immer meine 2 Liter Wasserblase im Rucksack auf. Zusätzlich trage ich noch 700ml in der Hand. Aber die braucht man bei diesen Temperaturen auch. Sicher ist sicher. Endlich erreiche ich auch einen Supermarkt und kaufe ordentlich ein. Natürlich muss man den ganzen Schmarrn dann aber auch tragen.

Weiter geht es durch einen Wald bis zu einer wunderschönen, wenn auch brutal trockenen Wiese. Die Bauern dürfen diese nicht mehr wässern, der Notstand wurde ausgerufen. Auch gab es schon etliche Waldbrände in der Gegend.

Und da muss ich jetzt rumlaufen. Manche sagen ja, der Jakobsweg wäre Ihnen zu heiss...

Mittlerweile sitzt der Muskelkater in jeder Faser meiner Muskulatur, wobei das Becken und der Rücken durch den Rucksack doch am stärksten schmerzen.

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Wüstenfuchs

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Ich fange langsam an, hatte ich geplant!