Ein Auto am Strand

Tag 4

Sonderburg-Fanø

210km

Der Tag beginnt mit starker Bewölkung. Natürlich muss es genau in der Früh nochmal regnen. Die ganze Nacht blieb es trocken - jetzt ist das Zelt nass. Egal. Es geht Richtung Westen. An die Nordseeküste, mit all ihren Überraschungen.

Wenn man so langsam durch die Dörfer fährt, bekommt man an sich nur positive Reaktionen auf den Jimny. Macht Spaß. Was zur Hölle ist Porsche, was ist Mercedes, was ist BMW? Fahrt Jimnys und seid basiert.

Ich mache mich weiter auf den Weg in Richtung Westküste. Die Insel Fanø soll es werden, gleich vor Esbjerg. Esbjerg, das von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg zum größten Hafen an der dänischen Westküste ausgebaut wurde, ist auf Fanø mit allerlei Bunkern in den Dünen im Rahmen des Atlantikwalls schwer befestigt. Eine Besichtigung der Sperr- und Flakbatterien lasse ich mir demnach nicht entgehen. Insgesamt 15km lege im am Abend noch zu Fuß durch die Dünen zurück. Im Gegensatz zu Norwegen sind die Bunker hier oft zugemauert, auf jeden Fall aber beschmiert. Auch die Hinterlassenschaften der ein oder anderen schwarzen Messe ist zu sehen.

Später fahre ich noch kurz mit dem Auto an den Autostrand. Einfach so. Die Straße endet und du bist am Strand. Nur 50km weiter südlich in Deutschland undenkbar und sie verlangen nicht mal Geld dafür. Auf Sylt musst Du selbst als Fussgänger eine Kurtaxe entrichten. Herrlich.

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Das Kabel zum Glück